Am Pfingstwochenende folgte die Blas­musik einer Einladung der Trachtenkapelle Brand ins Waldviertel. Dieser Besuch ergab sich als Gegeneinladung für die musikalische Gestal­tung des Dämmerschoppens beim Musifestl im Vorjahr.

Die Trachtenkapelle Brand feierte ihr 140jähriges Bestandsjubiläum und organi­sierte heuer zum 10. Mal das internationale Blasmusikfestival „der böhmische Traum“, ein dreitägiges Musik­fest ganz im Zeichen der böhmischen Blasmusik. Der Blasmusikverein gestaltete dabei einen Dämmerschoppen am Freitagabend als Vorgruppe des weltbekannten „Vlado Kumpan mit seinen Musikanten“. Am Samstag­vormittag standen gemeinsame Akti­vitäten am Programm. Eine Gruppe informierte sich in der Schremser Brauerei über die Kunst des Bierbrauens. Eine zweite Gruppe besuchte das Unterwasserreich Schrems im Naturpark Hochmoor.

Am spä­ten Nachmittag nahmen die Musiker dann bei der Marschmusikwertung des Musikbezirkes Gmünd als Gastkapelle teil. Der Blasmusikverein war da­bei sehr erfolgreich. Unter der Stabfüh­rung von Manuel Huber er­reichten die Musiker mit 95,5 Punkten einen ausgezeichneten Erfolg und die höchste Punkteanzahl, die an diesem Tag vergeben wurde. Punktegleich wurde nur noch die Jugendtrachtenkapelle Großschönau bewertet. Der Jubel bei den Musikerinnen und dem Stabführer Manuel Huber war sehr groß.

 

Die Young Winds nahmen am 4. Mai wieder bei der Landesausscheidung für den Österreichischen Jugend-Blasorchesterwettbewerb in Rabenstein an der Pielach teil. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den RuStikanten beim letzten Jugendorchesterwettbewerb vor zwei Jahren wurde diese Kooperation heuer weitergeführt. Die RuStikanten, sind das vereinsübergreifende Nachwuchsensemble des Musikvereins Russbach und der Musikkapelle Stetteldorf/Wagram unter der Leitung von Markus Wickenhauser und Stefan Thürr.

Die jungen Musikerinnen und Musiker musizierten ausgezeichnet und wurden von einer Fachjury nach unterschiedlichen Kriterien mit 86,67 von möglichen 100 Punkten bewertet. Das war das drittbeste Ergebnis in ihrer Altersgruppe. Besonders groß war die Freude auch bei Sabrina Bischof, die erstmals bei einem Wettbewerb am Dirigentenpult stand. Auch Kerstin Höller freute sich über dieses tolle Ergebnis. Sie hat die Probenarbeit unterstützt.

Vielen Dank auch an den Musikverein Rußbach, der das neue Musikheim für einzelne Proben zur Verfügung stellte. Herzliche Gratulation zu dieser ausgezeichneten Leistung!

 

Besuch aus dem Mittelalter in Großweikersdorf!

Ein Konzert für die ganze Familie, insbesondere für die kleinsten Zuhörer veranstaltete die Blasmusik Ende März im Turnsaal der Volksschule Großweikersdorf. Die Musikhexe Mimi und der Zauberlehrling Musicus waren zu Besuch. Beide lieben Musik und erzählten die Abenteuer des Ritter Knut von Mut. Passend zur Geschichte im Zauberwald untermalte die Blasmusik mit Kinderliedern und ausgewählten, kurzen Melodien aus dem Konzertstück „Adventure“ von Markus Götz, dem Selbstwahlstück bei der Bundeswertung, das Geschehen. Auch die Kinder durften mitmachen z. B. beim Gymnastiktraining von Ritter Knut. Zum Abschluss erzählte die Blasmusik die ganze Geschichte nochmals durch Vortrag des gesamten Musikstückes.

Die Musikvermittlerinnen Michaela Gasser und Elisabeth Simbeni, beide aus der Musikschule Sieghartskirchen, erarbeiteten das Konzept. Ziel war es, den Kindern auf lustige Weise die Klangwelt der Blasmusik näher zu bringen. Die Kinder waren begeistert und durften im Anschluss noch Instrumente ausprobieren.

 

Freude an der Musik?

Um den Fortbestand unseres Jugendorchesters Young Winds und der Blasmusik im Allgemeinen auch in Zukunft zu sichern, ist es unerlässlich, weiter in die Jugendarbeit zu investieren und jene Kinder zu fördern, die ein Blasinstrument oder Schlagwerk erlernen möchten.

Bei Interesse stehen Kerstin Höller 0664/ 433 40 50 oder Jürgen Sklenar 0664/13 44 028, beide Lehrer in der Musikschule, gerne für Fragen zur Verfügung.

Die nächste Möglichkeit zum Ausprobieren von Blas- und Schlaginstrumenten gibt es am Freitag, 3. Mai 2019, 15.00 – 18.00 in der Volkschule Großweikersdorf beim Tag der offenen Tür der Musikschule.

 

Mitte März ging in Tulln der diesjährige Bezirkskammermusik-Wettbewerb über die Bühne. Aus dem Blasmusikverein nahmen zwei überregionale Ensembles (mit Musikern aus unterschied­lichen Musik­vereinen) und vier vereinseigene Ensembles teil. Die Bewertungsergebnisse mit ausgezeichneten Erfolgen für alle Ensembles waren außergewöhnlich gut. Das vereinseigenen Klarinettenensemble „ClaRapsodics“ mit den Musikerinnen Sabrina Bischof, Theresia Fritz, Nathalie Haslinger, Kerstin Höller, Carina Kitzler und Katharina Thyri erspielte bezirksweit das beste Ergebnis mit 97,25 Punkten von 100 möglichen. Herzliche Gratulation zu diesen herausragenden Leistungen!

Weitere teilnehmende Ensembles in Tulln waren:

 

  • Holzbläserquintett: Sabrina Bischof (Klarinette), Sonja Ebhart-Pfeiffer (Flöte), Veronika Fürst (Horn), Roswitha Höller (Fagott), Christina Pfeiffer (Flöte); Stufe D: 92,5 Punkte, ausgezeichneter Erfolg
  • „The Tweets“ – überregionales Flötentrio: Sophie Bauer, Laura Ehn (MV Kirchberg), Anastasia Nagl; Stufe C: 93,5 Punkte, ausgezeichneter Erfolg.
  • „Sariklax“ – gemischtes Quartett: Christina Hanko (Saxophon), Kerstin Höller (Bassklarinette), Carina Kitzler (Bassklarinette), Sabine Swoboda (Saxophon); Stufe D: 91 Punkte, ausgezeichneter Erfolg
  • „Klarinettix“ – Klarinettenquartett: Jasmin Batelka (Klarinette), Julia Haschka (Bassklarinette), Kerstin Höller (Klarinette), Laura Kowatsch (Klarinette); Stufe D: 93,5 Punkte, ausgezeichneter Erfolg
  • „Kicher-Klarinettis“ – Klarinettenquintett: Isabella Labschütz, Anna Meyer, Vanessa Pfeifer, Lucia Skofitsch (alle Klarinette und MV Rußbach), Emma Riedl (Bassklarinette); Stufe A: 93 Punkte, ausgezeichneter Erfolg

 

Mimi & Musicus
...und die Abenteuer des Ritter Knut von Mut
Ein Konzert für die GANZE Familie!

 

Sonntag, 24. März 2019 um 16:00 Uhr

Turnsaal der Volksschule Großweikersdorf

 

 

Nach dem sensationellen Erfolg bei der niederösterreichischen Landeskonzertwertung im März 2018 in Grafenegg wurde der Blasmusikverein vom niederösterreichischen Landeskapellmeister für die diesjährige BUNDESMUSIKWERTUNG in der Schwierigkeitsstufe B nominiert, die am Sonntag, 14.10.2018 in Ried im Innkreis (OÖ) im Rahmen der Musikmesse stattfand. Aus jedem österreichischen Bundesland, ausgenommen Wien, präsentierte sich das beste Blasorchester.

Große Fangruppe aus Großweikersdorf war mit dabei!

Mit knapp 60 Musikerinnen und Musikern machte sich der Blasmusikverein Großweikersdorf-Ruppersthal schon am Vortag auf dem Weg nach Ried. Am Sonntag reisten in Summe noch ca. 80 Fans, teils mit einem Bus, teils privat nach Ried, um den Großweikersdorfern die Daumen zu drücken. Darunter waren auch der Bürgermeister Ing. Alois Zetsch, Vizebürgermeisterin Elfriede Habacht und Ehrenobmann Werner Schragner sowie Bezirksobmann der Bezirksarbeitsgemeinschaft Tulln-Korneuburg, Bernhard Hilbinger.

Fachjury bewertete 3 Musikstücke

Der Blasmusikverein nahm als 2. Kapelle auf der Bühne Platz und präsentierte die vorbereiteten Stücke vor der Fachjury und einem zahlreich erschienenen Publikum. Wie bei der Bezirks- oder Landeskonzertwertung muss jede Kapelle ein vorgeschriebenes Pflichtstück und ein Selbstwahlstück vortragen. Zusätzlich muss bei der Bundesmusikwertung auch ein Marsch eines österreichischen Komponisten vor einer Fachjuy interpretiert werden.

Ausgezeichnete musikalische Leistung unter der Leitung von Kapellmeister Jürgen Sklenar

Unter der Leitung von Kapellmeister Jürgen Sklenar musizierte die Blasmusik ausgezeichnet und setzte alles in den Proben Erarbeitete perfekt um. Die Wertungsrichter vergaben für diese musikalische Top-Leistung 91,7 Punkte von 100 möglichen. Der Blasmusikverein Großweikersdorf-Ruppersthal wurde dafür mit dem 3. Platz hinter Salzburg (Bundessieger) und Oberösterreich (2. Platz) belohnt.

Die Freude bei den MusikerInnen und Jürgen Sklenar war riesengroß

Die Freude der Musiker bei der Preisverleihung war riesengroß. Auch Kapellmeister Jürgen Sklenar zeigte sich begeistert und freute sich, dass seine Musiker ihr Können auch bei Konzerten und Wettbewerben immer wieder unter Beweis stellen und dass alles Erprobte perfekt aufgegangen ist.

 

Das diesjährige Bezirksmusikfest mit Mar­sch­musikbewertung fand Ende September in der Nachbargemeinde Rußbach statt. Obwohl der Schwerpunkt der Probenarbeit derzeit auf der Vorbereitung der Bundeskonzertwertung Mitte Oktober liegt, war die Blasmusik mit dabei und mit 90,5 Punkten auch erfolgreich.

 

Eine Geburtstagstorte für die Rußbacher

Unter der Stabfüh­rung von Manuel Huber absolvierte die Kapelle das Pflicht­pro­gramm wie „Abfallen“ (d.h. das „Zusam­men­gehen“ der Kapelle von z. B. 5er auf 3er Reihen, um Engstellen besser zu passieren) und wie­der „Aufmarschie­ren“, „Halten im Spiel“ und „große Wende“ (Wechsel der Marschrichtung). Mit einer Torte als Kürfigur gratulierte die Blasmu­sik dem Musikverein Rußbach zum 50jährigen Bestandsjubiläum.

 

Gratulation an die Jungmusiker

Ein großes Lob gilt allen Jung­musikern, die heuer das erste Mal bei der Marschwertung da­bei waren. Marschpro­gramme sind sehr her­ausfordernd, bedarf es doch neben der Marscharbeit auch einer sorg­fälti­gen und genauen musikalischen Arbeit, auf die die Wer­tungs­jury besonders großes Augenmerk legt.

 

Ausgezeichnete Stimmung beim „Musifestl“ in Großweikersdorf

 

Mitte August lud der Blasmusikverein Großweikersdorf- Ruppersthal bereits zum 8. Mal zum Musifestl in den Hof der Familie Josef Koch. Zahlreiche Gäste, u.a. Pfarrer Marius Zediu und Bürgermeister Ing. Alois Zetsch, waren der Einladung gefolgt.

 

Young Winds und ViertelBlech beim Dämmerschoppen

Die Young Winds spielten zum Dämmerschoppen auf. Weiters sorgte das Ensemble „Vier Viertel Blech“, die kleine Formation von „VoixBrass“, am Samstag bis in die späten Abendstunden für gute Stimmung auf musikalisch sehr hohem Niveau.

 

Trachtenkapelle Brand/Waldviertel beim Frühschoppen

Am Sonntag musizierte die Trachtenkapelle Brand aus dem Bezirk Gmünd ausgezeichnet beim Frühschoppen. In den nächsten zwei Jahren ist ein Gegenbesuch der Blasmusik Großweikersdorf-Ruppersthal im Waldviertel beim internationalen Blasmusikfestival „Böhmischer Traum“, den die Trachtenkapelle Brand seit einigen Jahren organisiert, geplant.

 

Vereinseigene Ensembles beim Festausklang

Zum Festausklang waren die beiden vereinseigenen Ensembles „Kuglberg-Musikanten“ mit Volksmusik und „B4-Brass“ zu hören. Eine Premiere gab es für Werner Kwiatek, eigentlich Tubist der Blasmusik, der erstmals öffentlich sein Können auf der steirischen Knöpferl-Harmonika zum Besten gab. Auch Klarinettist und Gründungsmitglied Kurt Lohner war mit seiner Harmonika dabei. Das Publikum war begeistert und dankte den Musikern mit großzügigem Applaus.

 

Jugend mit großem Eifer dabei

Für das leibliche Wohl an beiden Tagen sorgten die Musiker und viele freiwillige Helfer. Besonders hervorzuheben ist das große Engagement der Jugend, die mit viel Freude und Eifer bei der Organisation und beim Festbetrieb mithalfen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Familie Koch und alle, die den Verein beim Fest unterstützt haben.

 

Anfang Juni fand die „Nacht der Filmmusik“ der Blasmusik Großweikersdorf-Ruppersthal statt. Bei angenehmen frühsommerlichen Temperaturen waren mehr als 500 Gäste der Einladung gefolgt. Die Räumlichkeiten in der Gärtnerei waren wieder bis auf den letzten Platz gefüllt.

Heuer ging bereits zum vierten Mal eine Veranstaltung dieser Art am Gelände der Gärtnerei Höller am Berg in Großweikersdorf über die Bühne. Den ersten Teil des Konzerts gestalteten die Young Winds, das Jugend- und Nachwuchsorchester der Blasmusik mit einem ansprechenden Programm unter der Leitung von Sabrina Bischof. Im zweiten Teil war dann die Blasmusik zu hören.

 

Filmmusik aus den 70er Jahren zum 40er

Am Programm standen - passend zum 40jährigen Vereinsjubiläum - bekannte Melodien von Filmklassikern aus den 70er Jahren wie „Superman“, „Love Story“ oder „My name is nobody“. Aber auch die Musik von neueren Filmen wie z. B. „Frozen“ oder „Wie im Himmel“ durften nicht fehlen. Mag. Joachim Celoud führte wieder gekonnt und kurzweilig mit vielen interessanten Hintergrundinfos durch das Programm. Die Blasmusik Großweikersdorf-Ruppersthal musizierte unter der Leitung von Kapellmeister Jürgen Sklenar und Kapellmeister-Stellvertreterin Kerstin Höller ausgezeichnet. Viktoria Schwanzer aus Absdorf bezauberte das Publikum mit ihrer exzellenten jungen Stimme.

 

Ein publikumswirksamer Konzertabend

Das Publikum war sichtlich begeistert und belohnte die Blasmusik mit tosendem Applaus. Kapellmeister Jürgen Sklenar nach dem Konzert: „Ein - trotz der durch die Landeskonzertwertung verkürzten Probenzeit - sehr gelungener und vor allem publikumswirksamer Konzertabend“, der auch für die Musiker wieder ein besonderes Erlebnis war. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, an die Gärtnerei Michael Höller, die die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung stellte und an alle Helfer, die im Hintergrund zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Der 17. März 2018 wird als einzigartiger musikalischer Moment in die 40jährige Geschichte des
Vereins eingehen. Erstmals in der 40jährigen Vereinsgeschichte wurde der Blasmusikverein vom
niederösterreichischen Blasmusikverband zur Landeskonzertwertung ins Auditorium nach Grafenegg
eingeladen. Teilnahmekriterien sind die Ergebnisse der letzten drei Konzertwertungen. Der
Wettbewerb wird in vier verschiedenen Leistungsstufen (A bis D) durchgeführt. Pro Leistungsstufe
werden drei Orchester eingeladen. Jede Kapelle muss ein vorgeschriebenes Pflichtstück und ein
Selbstwahlstück in der jeweiligen Schwierigkeitsstufe vortragen. Bewertet wird nach bestimmten
Kriterien wie z. B. Ton- und Klangqualität, Zusammenspiel im Orchester, Tempo, Interpretation,
musikalischer Ausdruck und künstlerischer Gesamteindruck von einer Jury, bestehend aus 5
Wertungsrichtern, meist Landes-, Militär- oder Polizeikapellmeister aus anderen Bundesländern oder
international anerkannte Komponisten und Dirigenten.

Die Blasmusik Großweikersdorf-Ruppersthal qualifizierte sich für die Stufe B. Nach sehr intensiver
3monatiger Probenarbeit machte sich die Kapelle mit dem Bus nach Grafenegg auf. Die Musiker
fieberten schon wochenlang diesem Auftritt entgegen und waren natürlich in gewisser Weise auch
angespannt. Endlich war es soweit und die beiden vorbereiteten Stücke wurden dem Publikum und
der Jury vorgetragen. Unter der Leitung von Kapellmeister Jürgen Sklenar musizierte die Blasmusik
ausgezeichnet und setzte alles in den Proben Erarbeitete perfekt um. Mit viel Fingerspitzengefühl
erarbeitete Sklenar mit den Musikern viele Nuancen in der Dynamik (Lautstärke) und der Klangfarbe;
gleichzeitig wurde aber auch akzentuiert und dann wieder weich in der Melodieführung musiziert.
Die Wertungsrichter vergaben für diese musikalische Top-Leistung mit 91,15 Punkten von 100
möglichen die zweithöchste Punkteanzahl am gesamten Wertungstag. Mit diesem Ergebnis wurde
die Blasmusik Landessieger und erhielt den 1. Preis in der Stufe B. Die Freude der Musiker bei der
Preisverleihung war groß und auch Kapellmeister Jürgen Sklenar zeigte sich begeistert: „Ein Ergebnis,
mit dem – trotz intensiver Vorbereitung – nicht zu rechnen war. Die Freude ist riesengroß, dass wir
das geschafft haben.“ Anschließend wurde der Blasmusikverein vom Landeskapellmeister auch für
die diesjährige BUNDESMUSIKWERTUNG in Stufe B nominiert, die am 14. Oktober in Ried im Innkreis
(OÖ) stattfindet. Weitere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr sind am 9. Juni die „Nacht der
Filmmusik“ in der Gärtnerei Höller am Berg und Mitte August das bereits traditionelle Musifestl.

Am vergangenen Samstag, 10. März 2018 fand das Frühjahrskonzert des Blasmusikvereins
Großweikersdorf-Ruppersthal im Gasthaus Andreas Maurer statt. Viele Besucher waren der
Einladung der Blasmusik gefolgt. Obmann Siegfried Leber begrüßte die Gäste, unter ihnen viele
Musiker und Obleute von Musikkapellen aus der Nachbarschaft. Das Konzert war das erste Highlight
im Jubiläumsjahr zum 40jährigen Bestand des Blasmusikvereins. Im ersten Teil war die Blasmusik mit
den Wertungsstücken der letzten Konzertwertung und der kommenden Landeskonzertwertung, die
am Samstag den 17.3. in Grafenegg stattfindet, zu hören. Die Blasmusik nimmt erstmals in der
Vereinsgeschichte an der Landeskonzertwertung teil, zu der sie aufgrund der guten Leistungen bei
den letzten drei Konzertwertungen eingeladen wurde. Kapellmeister Jürgen Sklenar war mit den
dargebotenen Leistungen sichtlich zufrieden. Die vier Monate dauernde intensive Probenarbeit hat
sich bezahlt gemacht. Auch für Bernhard Hilbinger, Bezirksobmann der Bezirksarbeitsgemeinschaft
Tulln-Korneuburg, ein ausgezeichnetes Konzert. Er überbrachte die Grüße des niederösterreichischen
Blasmusikverbandes und ehrte Stabführer Mathias Augustin für 25 Jahre aktive Musikausübung mit
der Ehrenmedaille in Silber und Gründungsmitglied und Klarinettist Kurt Lohner mit dem
Ehrenzeichen für besondere Verdienste für die niederösterreichische Blasmusik. Gleichzeitig
wünschte er alles Gute für die bevorstehende Landeskonzertwertung.

Im zweiten Teil präsentierte das Klarinettenensemble Mocatheca mit Kapellmeister-Stellvertreterin
Kerstin Höller sein neues Programm „Vademecum“. Nein – Zahnpasten, Zahnbürsten, Mundwasser
und Ähnliches waren nicht erforderlich, wie Carmen Gschwandtner in der Moderation erwähnte.
Vielmehr sehen sie das aktuelle Programm aus der ursprünglichen Bedeutung des Wortes „Geh mit
mir“ und die Musik als ständigen Begleiter. In diesem Sinne brachte das aus vier Damen bestehende
Klarinettenensemble mit viel Humor, Charme und Virtuosität Musik aus unterschiedlichen Genres.
Das Publikum dankte allen Musikern mit großzügigem Applaus.

Weitere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr sind am 9. Juni die „Nacht der Filmmusik“ in der Gärtnerei
Höller am Berg und Mitte August das bereits traditionelle Musifestl.

 

Das diesjährige Bezirksmusikfest mit Mar­sch­musikbewertung ging Ende September in Leobendorf am Fuße der Burg Kreuzenstein über die Bühne. Die Blasmusik war da­bei sehr erfolgreich. Unter der Stabfüh­rung von Manuel Huber er­reichte der Ver­ein mit 91,5 Punkten einen sehr guten Erfolg. Heuer fehlte das Quänt­chen Glück oder anders ge­sagt 0,5 Punkte für einen ausge­zeichneten Erfolg. Dennoch freuten sich die Musikerinnen und Musiker über dieses Ergeb­nis! Ein großes Lob gilt allen Jung­musikern, die heuer das erste Mal bei der Marschwertung da­bei waren. Marschpro­gramme sind sehr her­ausfordernd, bedarf es doch neben der Marscharbeit auch einer sorg­fälti­gen und genauen musikalischen Arbeit, auf die die Wer­tungs­jury besonders großes Augenmerk legt. Dieses Gesamt­pro­gramm ist auch für sehr erfahrene Musike­rin­nen und Musiker im­mer wieder eine neue Herausforderung und bedarf einer intensiven und disziplinierten Pro­benarbeit. Stabfüh­rer Huber lobte die Musike­rinnen und Musiker für ihren Einsatz und das Engagement bei den Proben und freute sich über den Erfolg.